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wiki:17_steinfurt_ochtrup

Ochtrup

www.Ochtrup.de

Dieses ist die Beschreibung der Stadt Ochtrup mit ihren früheren Dörfern/Bauerschaften, den ihnen folgenden Städten, Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Hausstätten- und Höfeliste

Literatur

Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass die Region Ochtrup, Langenhorst und Welbergen schon in der Jungsteinzeit besiedelt war. Auch eine altsächsische Besitznahme gilt als gesichert.

Erstmals erwähnt wurde „Ohtepe“ (das östliche Epe oder Ostepe) im Jahre 1143 in einer Stiftsurkunde des Klosters Clarholz. Als Pfarrei wird der Ort 1203 zum ersten Mal genannt. Der Ort besaß schon in fränkischer Zeit eine Taufkirche und bildete mit der Wester-, Oster- und Weinerbauerschaft ein Kirchspiel. In den Jahren 1593/94 erhielt Ochtrup eine Stadtbefestigung mit Wall, breitem Graben und drei Stadttoren. Im Jahre 1597 erhielt Ochtrup die Marktrechte. Außerdem wurde Ochtrup in den Rang eines sogenannten Wigbolds erhoben.

Die Stadtbefestigung bot jedoch keinen sicheren Schutz: 1595 und 1598 wurde Ochtrup von den Spaniern gebrandschatzt. Aber nicht nur der Spanisch-Niederländische Erbfolgekrieg, die Züge Bernhards von Galen und der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 haben den Ortskern schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erst um 1820 wurden die Stadttore abgebrochen und um die Jahrhundertwende wurden die Wälle abgetragen und als Grünanlage gestaltet. Heute erinnern daran die Straßennamen Nordwall, Ostwall und Westwall. Am Westwall ist ein Grund- oder Überfallwehr erhalten geblieben, dieser Wasserbär wird Stüwwenkopp genannt.

Nach Jahrhunderten der Zugehörigkeit zum Hochstift Münster fiel Ochtrup infolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 an die kurzlebige Grafschaft Salm-Horstmar. Diese Grafschaft wurde bereits 1806 mediatisiert und dem neuen Großherzogtum Berg zugeschlagen. Im Großherzogtum Berg gehörte Ochtrup von 1806 bis 1808 zum Arrondissement Steinfurt und von 1808 bis 1811 zum Arrondissement Coesfeld. Ab dem 27. April 1811 stand Ochtrup zwei Jahre unter französischer Herrschaft und gehörte zum Département Lippe. 1813 wurde Ochtrup preußisch.

Am 1. Oktober 1890 wurde die Gemeinde durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Wigbold Ochtrup und Kirchspiel Ochtrup neu gebildet. Mit Urkunde vom 20. November 1949 erfolgte die Wiederverleihung des Stadtrechts. Am 1. Juli 1969 wurden Langenhorst und Welbergen eingegliedert.

Karten

Karte Ochtrup im Alt-Kreis Steinfurt

Stadt Ochtrup im Kreis Steinfurt

Ortsteile Stadt Ochtrup

Ochtrup, siehe Google Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Stadtarchiv Horstmar

Heimatverein

Heimatverein Ochtrup

Auskünfte erhalten Sie unter:

                              info@westfalenhoefe.de
wiki/17_steinfurt_ochtrup.txt · Zuletzt geändert: von michael

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