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Westerode
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Geschichte
Dieser Siedlungsname ist in seiner Ausdehnung über ein großes Gebiet der beiden Kirchspiele Greven und Nordwalde noch recht jung. Zunächst beschränkte er sich wohl auf die Kernsiedlung um den Schultenhof Westerode am Nordwestrand des alten Waldgebietes. Urkundlich überliefert ist der Name dieser Bauerschaft seit 1246. Die Höfe Friedag und Hermeler (heute Jervers in der Bauerschaft Westerode) werden im 14. Jht. als in Bergtorpe gelegen bezeichnet. Das ist das „Bergtharpa“ der Freckenhorster Heberolle aus dem 11. Jht. Noch 1647 gehörten die Höfe Westmann, Austmann, Friedag und Hermeler zum „Bergtrupperort“. Vorort kennt man den alten Namen noch heute in der Form Berghorn bzw. -hook. Da von einem Berg allerdings bei der Lage der Höfe nur sehr bedingt die Rede sein, könnte hier das Stammwort mit unserem „bergen“, also „verbergen“ zusammenhängen. Als eine Siedlung im bergenden Waldwinkel könnte Bergtorpe bezeichnet werden. Westerode gehörte von 1894 bis 1952 zur Gemeinde Greven links der Ems (Wappen, s. o.) im damaligen Landkreis Münster in der Provinz Westfalen bzw. ab 1946 in Nordrhein-Westfalen. Ihr Gebiet gehört heute zur Stadt Greven im Kreis Steinfurt.





