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Alst
Dieses ist die Beschreibung des Horstmarer Ortsteil Alst.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Geschichte
Schon im Jahre 1155 wird die Bauerschaft Alst erwähnt. Ihr Name ist auf alahstedi (Heiligtumstätte) und Alstet (um 1319) entstanden. Der Name „Alst (Alahstedi)“ weist auf einen frühgermanischen Opferplatz hin. Dieser befand sich wahrscheinlich an der Stelle des heutigen „Alster Kreuzes“, wo vor einigen Jahren zwischen uralten Eichenwurzeln die Reste eines Christuskorpus frühchristlicher Zeit gefunden wurden. Doch die Geschichte geht weit in die Zeit zurück, aus der es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt. Der Heimatforscher Heinrich Börsting sagt: „Zweifellos reicht die [Alster] Burg in die sächsische Zeit zurück und übertrifft an Alter die Burgen Horstmar und Schagern.“ Viele Historiker schließen dieses hohe Alter aus dem Namen „Alst“.
Das Haus Alst, erstmals urkundlich genannt im Jahre 1217, ist ein ehemaliger münsterländischer Burgmannshof und war ehemals Sitz der Familie Schorlemer-Alst. Es entstand an der Stelle einer älteren Burganlage und wurde im Stil der Renaissance erbaut. Die Einwohner der Alst wurden schon sehr früh als Halbbürger von Horstmar bezeichnet. Sehr wahrscheinlich hängt dies damit zusammen, dass die Herren von Haus Alst gleichzeitig Burgmannen von Horstmar waren und damit verpflichtet waren, dem Bischof Kriegsdienste zu leisten und die Burg Horstmar zu verteidigen. Als Halbbürger zahlten sie den halben Bürgerpfennig und waren zu Wach- und sonstigen Diensten verpflichtet.




