Inhaltsverzeichnis
zurück zu : [Gemeinde Lienen]
Aldrup
Dieses ist die Beschreibung der Bauerschaft Aldrup.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
- Herausgegeben von der Gemeinde Lienen (Westfalen)
- und Friedrich Ernst Hunsche 1965
Geschichte
Der älteste Siedlungskern der Bauerschaft Aldrup liegt bei den Hofen Kibbe, Aldrup und Niemann. Diese Höfe lagen an der Aldruper Eschflur, zu der auch die westlich gelegene Anhöhe, genannt ,Kibben Hiemel“, zu rechnen ist. Die Geschichte dieser Hofe reicht wohl bis in die germanische Zeit zurück. Sowohl auf dem „Kibben Hiemel“ als auch in dem östlich des Hofes Niemann gelegenen Sandhügel sind Urnen gefunden worden. Durch diese Ansiedlung führte von Westen nach Osten ein alter Weg, der Deefweg, der etwas nördlich der jetzigen Landstrale Lengerich - Lienen lag. Ein Bach vom Berg versorgte die Hofe mit dem lebenswichtigen Wasser. Um 1790 gab es in der Bauerschaft Aldrup 23 Höfe, 8 Leib- zuchten, 11 Backhäuser, die zudem als Heuerhäuser dienten, 8 neue Heuerhäuser und 11 Scheunen.
Südlich der Strafe Lienen - Lengerich, etwa einen Kilometer vom Dorfe Lienen entfernt, lag früher in der Bauerschaft Aldrup das Rittergut Kirstapel oder Kerstapel, auch Kirchstapel genannt, das später im Besitze der Herren von Borghorst war und in deren Besitz es bis 1650 blieb. Es war eine Wasserburg mit Herrenhaus und Nebengebäuden. Der ganze Bau wurde 1815 abgebrochen. Nur der an der Mühle Stegemann gelegene Teich und die Mühle selbst zeigen die Lage des alten Rittergutes. Die Geschichte des adeligen Hauses Kirstapel reicht über ein halbes Jahttausend in die Vergangenheit zurück. Es gehörte zu den zehn landtagsfähigen Rittergütern der Grafen von Tecklenburg.
Karten
Dokumente
Verweise
* OUB : Osnabrücker Urkundenbuch
- Verzeichnungseinheit Kreisarchiv Steinfurt BIBLIO / Präsenzbibliothek, Nr. DEL 07/063(DEL 07/063)





