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wiki:steinfurt_lienen_meckelwege

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Meckelwege

Dieses ist die Beschreibung der Bauerschaft Meckelwege.

Hausstätten- und Höfeliste

Literatur

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Geschichte

Meckelwege war, als die Flur Kattenvenne noch dazugehörte, die größte Bauerschaft der Gemeinde Lienen. Dies war bis etwa 1650 der Fall. Dies besagt auch der alte Name „Mikelwede” für eine große Fläche oder Weide. In der unmittelbaren Nähe der Eschfluren befinden sich die Urhöfe Wieneke, Hufmann, Lührmann, Espel, Abmann, Austrup und Möller. Die Höfe Lückener, Bägener, Hilgemann, Beineke usw. stammen aus jüngerer Zeit. Auch in Meckelwege setzten, wie in den übrigen Bauerschaften, die Neuansiedlungen auf Markengründen erst in preußischer Zeit, also vor gut 200 Jahren, ein. Seitdem sind alle Häuser mit einer höheren Nummer als 25 entstanden. Meckelwege wird 1216 und 1224 erstmals urkundlich als Mikelwede im Zusammenhang mit dem Zehnt des Kloster Iburg erwähnt. 1230 heißt es Mikelenwede. Damals erwarb Bischof Konrad I. von Velber Bischof von Osnabrück Zehnt-Rechte in Linen und Mikelenwede von den Brüdern Hermann und Ulrich von Glane. 1284 kommt Mekelwede vor. 1402/1404: Das Haus Tobeken to den Mekelvelde, Hilghemannes Fischteich, Sunedersunort und Borgherwort im Kirchspiel Lienen werden vom Bischof von Osnabrück an Haseke de Varendorpe gegeben. Zur gleichen Zeit hatte Ludophus Hake die Mühle Mekelwede und die Häuser Bokenholten und Gerbert ton Nigenbues im Kirchspiel Lienen in seinem Besitz. 1410/ 1424: Ludowicus Hake besaß neben der Mühle to Mekelwede auch die Häuser Johannes Remzynck (Reimann) in Hostede (Hoste), Bokenbolte und Dote in Lynen. 1424-1437: Bischof Johann III. von Diepholz in Osnabrück bestätigte Lodewich Hake den Besitz „de molen Mekelwede (die Mühle zu Meckelwege) und „Johannes bus Reynolding to Lynen“ (Reimann). In den Schatzungsregistern von 1577 und 1590 heißt es Meckelwhebe, Meckelwibe, Meckelwee. 1625 wird Meckelwiehe geschrieben. In den Schatzungsregistern sind unter Medkelwege auch die Höfe von Kattenvenne aufgeführt. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618—1648) entstand die Namensform Meckelwege. (*OUB)

Um 1790/1800 gab es in Meckelwege insgesamt 101 Gebäude, darunter 25 Eigenwohnhäuser (Höfe), 16 Leibzuchten, 23 Backhäuser (ältere Heuerhäuser), 13 neue Heuerhäuser sowie 24 Scheunen. Im Jahr 1802/1803 zahlte die Bauerschaft Meckelwege 16 Taler und 12 Gulden Dienstgelder. 1807/1808 waren es 25 Taler und 12 Gulden. Die Einwohnerzahl der Bauerschaft Meckelwege betrug: 605 im Jahr 1749, 443 im Jahr 1808, 554 im Jahr 1852 und 415 im Jahr 1961. Im Jahr 1885 waren es 415 und 1939 538. Im Jahr 1961 lebten noch 466 Menschen in Meckelwege. 260 Personen konnten als Auswanderer ermittelt werden.

Karten

Der Lienener Ortsteil Meckelwege

Meckelwege, siehe Google Maps

Dokumente

Verweise

* OUB : Osnabrücker Urkundenbuch

  • Verzeichnungseinheit Kreisarchiv Steinfurt BIBLIO / Präsenzbibliothek, Nr. DEL 07/063(DEL 07/063)

WUB : Westfälisches Urkundenbuch

Auskünfte

Gemeindearchiv Lienen

Heimatvereine

Heimatverein Lienen

Auskünfte erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/steinfurt_lienen_meckelwege.txt · Zuletzt geändert: von michael

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