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Recke
Dieses ist die Beschreibung des Recker Ortsteil Recke.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Geschichte
Der Ortsteil (Dorf) Recke liegt im nördlichen Gebiet des Tecklenburger Landes im heutigen Kreis Steinfurt. Es erstreckt sich von den Ausläufern des Teutoburger Waldes im Osten bis in die Dümmer-Geestniederung im Westen, sowie vom Buchholzer Forst im Süden bis zum Landschafts- und Naturschutzgebiet des Recker Moores im Norden. Durchzogen wird das Gebiet von der Recker Aa und dem Mittellandkanal. Im Westen der Gemeinde befindet sich das Naturschutzgebiet Heiliges Meer – Heupen.
Das Dorf Recke, das sich seit der Christianisierung nach 800 als neuer Siedlungs- und Kulturmittelpunkt bildete, scheint auf dem Gebiet einer alten Bauerschaft, der Sunderbauer, zu liegen. Hier haben wir auch den mehrmals genannten adeligen Hof Recke zu suchen, den wir als Oberhof bezeichnen dürfen. Auf dem Grunde dieses Oberhofes entstand dann wohl die Kirche, zu der auch der Wedemhof und wahrscheinlich noch einige andere Höfe gehörten. Auf dem Gebiet von Sunderbauer liegen auch die Fluren Langenacker, Twenhusen und Haerhof, die sich nach 1800 zu neuen Bauerschaften entwickelt haben. Wann Sunderbauer zum erstenmal urkundlich im Mittelalter auftaucht, konnte bislang nicht ermittelt werden. Wenn wir den Namen auf seine Bedeutung hin prüfen, dürfen wir sagen, daß es sich hierbei offenbar um ein aus einem größeren Siedlungskomplex „ausgesondertes“ Gebiet handelt, das eine besondere Bedeutung hatte und vermutlich Eigenbesitz der ehemaligen Grundherren war.
Karten
Teil der gem. Mark um Halverde Plan littr. B zwischen dem Dorfe Recke und Bauerschaft Halverde 1800
Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 4887
Teilung der Sunderbauer Gemeinheit, Dorf Recke, Bl. 2 Brouillonkarte Flur 15,2 1864, Übersichtskarte
Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung WestfalenW 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 41463
Ortsteil Recke / Gemeinde Recke




