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wiki:steinfurt_westerkappeln_duete_lada

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Düte-Lada

Dieses ist die Beschreibung der Westerkappelner Ortsteile Düte und Lada.

Hausstätten- und Höfeliste

[Düte-Lader Hausstätten- und Höfeliste]

Die alten Hausnummern von Düte und Lada sind gemeinsam und fortlaufend.

Literatur

  • Westerkappeln - Chronik einer alten Gemeinde im nördlichen Westfalen
  • von Friedrich Ernst Hunsche und der Gemeinde Westerkappeln 1975

Zur Regionalbuch-Bibliothek für Düte

Geschichte

Der Name der Bauerschaft Düte erscheint urkundlich erstmals im Jahre 1272 als „villa Dhute“. Denn das Kloster Gertrudenberg hatte hier den Zehnt (*OUB III, 467.).

1160 wird ein «Lihta« genannt, von dem nicht feststeht, ob damit Lada gemeint ist. (*OUB I, 311.) 1166 hatte Kloster Gertrudenberg auch hier Einkünfte, und 1279 besaß das Osnabrücker Domkapitel hier Zehnten. (*OUB III, 649.) Die Höfe in Lada werden 1602/1603 zusammen mit den Höfen in Düte genannt. 22 Bauern hatten Markengelder an den Grafen von Tecklenburg zu zahlen. (Archiv Braunfelds, A 48, 6 a.)

Im Gebiet der Gemeinde Westerkappeln ist auffällig, dass hier viele Bauerschaftsnamen auf die Bezeichnungen von Wasserläufen zurückgehen. Die Gewässer Düte und Lada bezeichneten dadurch die an dessen Wasserläufen liegenden Siedlungen. Im Falle Dütes trägt der namengebende Fluss, der entlang der Ostgrenze der Bauerschaft verläuft, bis heute den gleichen Namen. Die Düte entspringt am Hohnsberg in Bad Iburg und mündet nach einer Strecke von circa 35 Kilometern zwischen Wersen und Halen in die Hase. Im Gebiet der Gemeinde Westerkappeln ist auffällig, dass hier viele Bauerschaftsnamen auf die Bezeichnungen von Wasserläufen zurückgehen. Auch hinter dem Namen Lada verbirgt sich ursprünglich die Bezeichnung für ein Gewässer. 1279 heißt die Siedlung „Letha“ (mit -th als stimmhaftem Reibelaut, wie im englischen Artikel „the“, der später zu -d wird). Als Deutungsanschluss bietet sich hier das altsächsische „ledian“ (langes e) in der Bedeutung „leiten“ an. Das lange -e im 1279 belegten „Letha“ ist aus germanisch -ai entstanden (vgl. die Entwicklung von germanisch „laid-eja“ zu altsächsisch „ledian“, heute „leiten“). Dadurch entstand die heutige Form Lada. Als Bedeutung des Namens ist also eine einfache Bezeichnung „Wasserlauf, Wasserleitung“ anzusetzen. Vielleicht war „Letha“ der ursprüngliche Name des durch Lada fließenden Hischebachs, dessen Name jünger sein und sich übrigens von mittelniederdeutsch „heesche“ - „heiser“ oder „schwer atmend“ - ableiten dürfte.

Am 1. Oktober 1939 fusionierten die damaligen Gemeinden Westerkappeln-Stadt und Westerkappeln-Land zur neuen Gemeinde Westerkappeln.

Karten

Dokumente

Verweise

* OUB : Osnabrücker Urkundenbuch

  • Verzeichnungseinheit Kreisarchiv Steinfurt BIBLIO / Präsenzbibliothek, Nr. DEL 07/063(DEL 07/063)

WUB : Westfälisches Urkundenbuch

Auskünfte

Kreisarchiv Steinfurt

Gemeindearchiv Westerkappeln

Große Str. 13, 49492 Westerkappeln

Heimatvereine

www.Kultur und Heimatverein Westerkappeln.de

Auskünfte erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/steinfurt_westerkappeln_duete_lada.txt · Zuletzt geändert: von michael

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