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Metten
Dieses ist die Beschreibung des Westerkappelner Ortsteil Metten mit dem Haus Langenbrück.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
- Westerkappeln - Chronik einer alten Gemeinde im nördlichen Westfalen
- von Friedrich Ernst Hunsche und der Gemeinde Westerkappeln 1975
Geschichte
Das Kloster Gravenhorst, 1256 durch den Ritter Konrad von Brochterbeck gegründet, hatte Einkünfte in Metten. Am 7. Juni 1264 wird ein Erbe in Metenen genannt, das von dem Osnabrücker Domherrn Heinrich von Berge an das Kloster Gravenhorst verkauft worden war. (OUB III, 306.) 1490 heißt es, daß in Metten auf dem »Kapellschen Kohlenberg« die Schmiede und Bürger aus Osnabrück Steinkohlen erwarben. Um 1602 hatten 26 Höfe Markengelder an den Grafen von Tecklenburg zu zahlen. (Archiv Braunfels, A 48, 6 a.) Im Jahre 1783 gab es in Metten 36, 1831 dann 46 Hofnummern.
Im Jahre 1263 wird schon Ritter Wilhelm Ledebur erwähnt, der auf der Haus Langenbrück in der Grafschaft Tecklenburg wohnte, und der wahrscheinlich ein Bruder Bernhard Ledebur's war, der unter Ravensberger'scher Hoheit stand. Das Rittergut Langenbrück wurde um 1350 von Rudolf von Langen erbaut. Durch Anna von Horn, Erbtochter auf Langenbrück, kam danach diese Burg an Gerhard oder Gerd Ledebur zur Ober-Mühlenburg und blieb lange Zeit im Besitze dieser Familie. Um 1650 kam das Anwesen durch Heirat an die Familie von Lutten und 1680 an die Familie von Ittersum. 1754 kaufte der Amtmann Niedermeyer das verschuldete Anwesen, bis es schließlich nach weiteren Besitzerwechseln 1928 der Kaufmann Franz Brenninkmeyer erwarb. Die Familie Brenninkmeyer gehörte zu den alten „Tüöttengeschlechter“ Mettingens, die durch den Leinenhandel („Tüötten“ oder „Tödden“) und späterem Textilhandel zu Wohlstand (C&A GmbH & Co. KG) gelangten. Die Nachkommen der Familie bewohnen noch heute das Anwesen.
Schon 1788 wird in einer Beschreibung der Grafschaft Tecklenburg erwähnt, dass am Rittersitz Langenbrück die ehemaligen kostbaren Anlagen und Wasserleitungen verfallen sind und die Umgebung sich durch ein schönes Gehölz mit breiten Alleen auszeichnet. Auf der preußischen Landesaufnahme vom Ende des 19. Jahrhunderts ist das Herrenhaus noch vollständig von einer Gräfte umgeben, die vermutlich mit dem Ausbau durch Franz Brenninkmeyer nach 1928 im Westen und Süden aufgefüllt wurde. Zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich auch der Gutspark gestaltet, der sich von der Gartenseite des Hauses in nordwestlicher Richtung bis hin zu einem dichten Gehölz erstreckt
Auf den Höhen dieser Berge sind um 1863 Steinkohlen-Bergwerke des Schafberges, Dehkenberges und Glückberges in Betrieb. Da es in der Grafschaft Tecklenburg wenige alten Güter gibt, die auch nicht zu den grössten gehören, so ist Langenbrück eines der kleinen Güter in Westfalen.
Am 1. Oktober 1939 fusionierten die damaligen Gemeinden Westerkappeln-Stadt und Westerkappeln-Land zur neuen Gemeinde Westerkappeln.





