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Osterbeck und Westerbeck
Dieses ist die Beschreibung der Westerkappelner Ortsteile Osterbeck und Westerbeck.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
- Westerkappeln - Chronik einer alten Gemeinde im nördlichen Westfalen
- von Friedrich Ernst Hunsche und der Gemeinde Westerkappeln 1975
Geschichte
Osterbeck und Westerbeck sind zwei Bauerschaften in der Gemeinde Westerkappel und liegt nördlich des alten Dorfkernes Cappeln.
Osterbeck
1178 wird ein Wescel de Osterbeke als Zeuge in einer Urkunde des Bischofs Arnold von Osnabrück genannt. (*WUB, Cod. diplom., 398.) 1243: Das 1230 gegründete Kloster Haste, später Kloster Rulle (oder auch Kloster Marienbrunn) genannt, hatte Einkünfte in Osterbeke. (*OUB II, 435.) Es handelte sich um Zehnten, der dem Kloster von dem Bischof Engelbert von Osnabrück als Eigentum übertragen worden war. 1269 wird »Osterbeke in parrochia Westercappele« genannt. (OUB III, 398.) 1275 wird noch der Zehnte des Klosters Rulle erwähnt. (*OUB IIT, 522). Die Osterbecker und Westerbecker Höfe, insgesamt 50, werden 1602/1603 bei der Zahlung der Markengelder an den Grafen von Tecklenburg zusammen aufgeführt. (Archiv Braunfels, A 48, 6 a.) Im Jahre 1340 kommt die Bauerschaft Osterbeck einmal als Ossenbecke vor.
Westerbeck
Im Jahre 1178 kommen als Zeugen in einer Urkunde des Bischofs Arnold von Osnabrück Iser und Rulandus de Westerbecke vor. (*WUB, Cod. diplom., Nr. 398.) Dabei werden auch genannt: Wescel de Osterbeke, Gerhardus de Icker, Rulandus de Meinchusen, Reinzo und Hoiko de Geleincthorpe, Ernst de Hagenberg, Volmar de Malber, Waldrec de Estinge, Elvericus de Harst, Thidmar de Barentelg, Wilhelmus de Northusen und Bruno de Northusen. Das Dienstmannen-geschlecht de Westerbeke wird noch im 13. Jh. erwähnt (*OUB II, 226 und 513). Am 3. April 1227 wird neben Johannes von Cappeln, Friedrich von Bohle, Tethardus de Cloth, Friedrich de Dickenberg auch ein Henricus de Westerbeke genannt, der zur Dienstmannschaft der Tecklenburger Grafen gehörte. Am 29. November 1247 begegnen wir wiederum einem Henricus de Westerbeke bei der Schlichtung eines Streites zwischen dem Kloster Rulle und dem Pfarrer Johann von Rulle. (*OUB II, 226 und 513.) Im Jahre 1266 besaß der Johannisaltar in der Osnabrücker Domkirche Einkünfte von der »curia (Hof) Westerbeke in parrochia (Kirchspiel) Westercapelen«. (*OUB III, 343.) Später hören wir von dem Rittergeschlecht von Westerbeck nichts mehr. Auf welchem Hofe es lebte, ist nicht bekannt. Im 13. Jh. bezog auch der Dom in Osnabrück von einem Hof in Westerbeck den Zehnten. (OUB I, 268, 311; II, $57.) Bei der Zahlung des Markengeldes an den Grafen von Tecklenburg 1602/1603 werden die Höfe in Westerbeck zusammen mit den Höfen ın Osterbeck, insgesamt 50, genannt. (Archiv Braunfels, A 48, 6 a.)
Am 1. Oktober 1939 fusionierten die damaligen Gemeinden Westerkappeln-Stadt und Westerkappeln-Land zur neuen Gemeinde Westerkappeln.
Karten
Dokumente
Verweise
* OUB : Osnabrücker Urkundenbuch
- Verzeichnungseinheit Kreisarchiv Steinfurt BIBLIO / Präsenzbibliothek, Nr. DEL 07/063(DEL 07/063)





