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wiki:7_steinfurt_ibbenbueren

Stadt Ibbenbüren

/www.Ibbenbueren.de

Dieses ist die Beschreibung der Stadt Ibbenbüren mit ihren früheren Bauerschaften, den ihnen folgenden Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Hausstätten- und Höfeliste

Literatur

Geschichte

Mittelalter: Ibbenbüren wurde erstmals am 14. April 1146 urkundlich erwähnt, als der damalige Bischof von Osnabrück, Philipp von Katzenelnbogen, dem Osnabrücker Gertrudenkloster einen Teil der Steuereinnahmen aus Ibbenbüren („der Zehnt der Menschen in den Hütten in Hibbenburen“) schenkte. Obwohl Ibbenbüren bereits viel älter ist und eine Urkunde aus dem Jahre 1348 die Gründung einer Kirche bereits im Jahre 799 belegt, gilt 1146 offiziell als Gründungsjahr Ibbenbürens. In den Jahren 1219 beziehungsweise 1234 erscheint es als Kirchdorf. In diesem Übergang vom Hochmittelalter zum Spätmittelalter besaßen die Edelherren von Ibbenbüren, die Äbtissin von Herford und die Grafen von Tecklenburg Grundherrschaften im Ort. Zu dieser Zeit gehörte Ibbenbüren zur Diözese Osnabrück. Der Stammsitz des Geschlechts wurde nur einmal im Jahr 1189 in den Schriftquellen erwähnt. Seine Reste sind wahrscheinlich in der Ruine des Heidenturms in der Nähe des Ibbenbürener Aasees zu suchen. Nach dem Aussterben der Edelherren von Ibbenbüren geriet der Ort unter die alleinige Herrschaft der Grafen von Tecklenburg. Diese Herrschaft dauerte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts.

Frühe Neuzeit: Im Jahr 1493 wurde Ibbenbüren mit der Grafschaft Lingen von der Grafschaft Tecklenburg abgespalten. Graf Konrad von Tecklenburg-Schwerin konnte zwar im Jahr 1541 die beiden Grafschaften wieder vereinigen. Ibbenbüren fiel allerdings im Jahr 1548 durch ungeschicktes und glückloses Taktieren des Grafen von Tecklenburg mit der Grafschaft Lingen endgültig in den Besitz Kaiser Karls V., der es seiner Schwester Maria, der Statthalterin der Niederlande schenkte. In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn der Steinkohleförderung in Ibbenbüren.

Ibbenbüren, das im Achtzigjährigen Krieg bei mehrfachem Wechsel unter die Kontrolle der Niederlande und Spaniens geriet, kam 1648 nach dem Westfälischen Frieden zum Hause Oranien. Im Holländischen Krieg eroberte das Hochstift Münster 1672 die Obergrafschaft Lingen, musste diese jedoch 1674 wieder den Oraniern überlassen. Infolgedessen mussten die Katholiken ihre Kirche, die heutige Christuskirche, der evangelischen Gemeinde abtreten. Mit Wirkung vom 6. März 1675 verboten die Oranier als Landesherrn, katholische Gottesdienste zu feiern. Im 17. Jahrhundert begann auch der Abbau von Eisenerz in und um Ibbenbüren, dessen Förderung bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts andauern sollte. Im Rahmen der Erbfolge kam Ibbenbüren 1702 unter preußische Herrschaft. Am 1. Februar 1724 erlangte Ibbenbüren Stadtrechte, was unter anderem im Zusammenhang mit der Einführung der Akzise stand. Im Jahr 1743 wurde der erste Magistrat und Bürgermeister berufen.

19. Jahrhundert: Während der Herrschaft Napoleons zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Ibbenbüren zunächst zum Großherzogtum Berg (1806) später zum Kaiserreich Frankreich (Departement der Oberen Ems), bis es 1815 von preußischen und russischen Truppen eingenommen und am 1. Januar 1816 wieder unter preußische Herrschaft gestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt dem neu gegründeten Kreis Tecklenburg zugeordnet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine Verlegung des Landratsamts nach Ibbenbüren (Werthmühle) im Gespräch. Ein befürwortender Beschluss des Landtags wurde aber wegen der Kriegsgeschehnisse 1870/71 nicht umgesetzt.

Durch das Münster/Hamm-Gesetz wurde die Gemeinde Ibbenbüren-Land zum 1. Januar 1975 in die Stadt Ibbenbüren eingemeindet, die gleichzeitig Teil des neuen Kreises Steinfurt wurde.

Karten

Karte Alt-Landkreis Tecklenburg

Stadt Ibbenbüren im Kreis Steinfurt

Maps: Ibbenbüren

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Kreisarchiv Steinfurt

Stadtarchiv Ibbenbüren

Heimatvereine

www.Heimatverein-Ibbenbueren.de

Familienforschung Tecklenburger Land

Auskünft erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/7_steinfurt_ibbenbueren.txt · Zuletzt geändert: von michael

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