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Halverde Dorf
Dieses ist die Beschreibung des Hopstener Ortsteil Halverde Dorf.
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Geschichte
Der Name Halverde setzt sich aus den Silben hal (Moor, Sumpf) und verde (vorde = Furt) zusammen, also Moorfurt. Das Halverder Moor ist ein Restfeuchtgebiet dieses einstigen Moores. Der erste urkundliche Hinweis stammt aus dem Jahr 1150, in dem ein Hof von Halverde (Halfart) vom Grafen Heinrich I. von Tecklenburg dem Bischof von Osnabrück geschenkt wird. Ein Eintrag im Corveyer Einkünfteverzeichnis aus dem 12. Jahrhundert ist der erste urkundliche Nachweis zur Ortschaft Halverde. Dabei handelt es sich um eine Landschenkungsurkunde des Edlen Wigbold von Horstmar an den Bischof Arnold von Osnabrück, die sich auf das Jahr 1189 datieren lässt. Demnach sollten für das neu zu errichtende Kloster in Recke Güter von Halverde übertragen werden. Im Laufe der Geschichte wechselten die Landesherren und die Landeshoheit und damit auch die Religionszugehörigkeit. Erste eigenständige Gottesdienste sollen ab 1784 auf einer Bauerndiele stattgefunden haben. (Quelle : Buch Halverde, 1974)
Im Mittelalter bis 1.1.1811 gehörten zum Kirchspiel Recke auch das Dorf Halverde mit den Bauerschaften Langenacker, Osterbauer, Westerbauer. Damit erhielt ab diesem Zeitpunkt die bereits 1788 genehmigte und 1790 erbaute Kirche ihre Selbstständigkeit von der Recker Kirche. Am 8. Juni 1790 wurde in der auf die Aposteln Peter und Paul geweihte Kirche die erste Messe gefeiert. Nach kurzer Selbstständigkeit gehörte Halverde ab 1815 bis 1851 zur Bürgermeisterei Schale und ab 1851 zum Amt Schale. Dieser Zuordnung folgte ab Februar 1930 bis zum 31. Dezember 1974 das Amt Hopsten.
Mit der Gebietsreform am 1. Januar 1975 wurde das Amt aufgelöst und Halverde in die Gemeinde Hopsten eingemeindet. Kirchlich gehören die Katholiken des Dorfes Schale bis heute zur Pfarrei Halverde.
Karten
Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung WestfalenW 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 401






