Inhaltsverzeichnis
zurück zu : [Stadt Tecklenburg]
Niederdorf
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
- Brochterbeck - Aus der Geschichte eines Dorfes der alten Grafschaft Tecklenburg
- von Friedrich Ernst Hunsche und der Gemeinde Brochterbeck 1969
Geschichte
Brochterbeck wurde 1150 als „Brotterbike“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf liegt in dem alten Herrschaftsgebiet der ehemaligen Grafschaft Tecklenburg und umfasst die Bauerschaften Oberdorf, Niederdorf, Wallen-Lienen, Horstmersch und Holthausen. Im Jahre 1515 wurde die Grafschaft Tecklenburg geteilt. Die vier tecklenburgischen Kirchspiele, zu denen auch Brochterbeck gehörte, wurden der Grafschaft Lingen angegliedert. Durch das politische Hin und Her im 16. und 17. Jahrhundert zwischen Spaniern und Oraniern, zwischen katholischen und reformierten Herrschaftsinteressen erlebte Brochterbeck die bewegteste Zeit seiner Geschichte. Eine gewisse Ruhe und Beständigkeit trat erst 1702 wieder ein, als die Grafschaft Lingen, einschließlich der ehemaligen tecklenburgischen Kirchspiele, durch Erbschaft an das Königreich Preußen fiel. Im Jahre 1707 wurde die Grafschaft Tecklenburg an Preußen verkauft und somit gehörte man wieder gemeinsam zum Gebiet der Tecklenburg-Lingenschen Regierung. Die alte Dorfkirche war schon seit 1648 endgültig im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde.
Königliche Zehntländereien Carte von den Königliche Zehnt Ländereyen im Kirchspiel Brochterbeck
Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 414
Im Zuge der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurde Brochterbeck in die Stadt Tecklenburg eingemeindet.
Karten
Dokumente
Verweise
Auskünfte
Stadtarchiv Tecklenburg
Heimatvereine
Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:
info@westfalenhoefe.de






